Bearbeiteter Ausschnitt aus „Scales Of Justice“ von Jernej Furman, CC BY 2.0, via flickr.com.
Die folgende interaktive Anwendung zeigt, wie Arbeitslosigkeit aus der Sicht der Neoklassik entstehen kann und was aus der Sicht dieser Perspektive dagegen zu unternehmen ist.
H5P-Element „Arbeitslosigkeit im einfachen neoklassischen Modell“. Quellen- und Lizenzangaben unter „Rights of use“ im H5P-Element.
Aufgaben
- Beschreibe, warum das Arbeitsangebot der Haushalte im Modell mit steigendem Lohn zunimmt.
- Beschreibe, warum die Arbeitsnachfrage der Unternehmen im Modell mit steigendem Lohn abnimmt.
- Erläutere die Bedeutung des Schnittpunkts von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage. Wie entsteht nach dem Modell der Gleichgewichtslohn?
- Erkläre, warum es im Arbeitsmarktgleichgewicht nach dem Modell keine unfreiwillige Arbeitslosigkeit gibt. Welche anderen Formen von Arbeitslosigkeit können dennoch bestehen bleiben?
- „In dieser Modellwelt kann es eigentlich nur dann unfreiwillige Arbeitslosigkeit geben, wenn der Lohnmechanismus behindert bzw. institutionell unterlaufen wird.“ (Bontrup/Marquart 2021, S. 528). Erläutere diesen Satz und ziehe die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns als Beispiel heran.
- Lese Sie diesen Text zur Mindestlohnforschung: https://www.alternative-wirtschaftspolitik.de/de/article/10656662.nobelpreis-mindestloehne.html. Arbeite die dort beschriebene theoretische Erklärung dafür heraus, dass ein Anstieg des Mindestlohns nicht zu Arbeitslosigkeit führen muss.